Freitag, 3. September 2010

Kochkurs

Nach der ersten Woche intensiv Japanisch kann ich ein erstes Fazit ziehen: Man fühlt sich wie in der ersten Klasse. Man kann nicht schreiben, nicht lesen und nicht sprechen. Die Grammatik ist zwar sehr leicht, aber die Zeichen und Satzteile auseinander zu halten erfordert doch sehr viel Übung. Vor allem die Eigenarten die sich in der Sprache eingebürgert haben. Wäre ja auch zu einfach nur bis Zehn zu zählen, wenn man die Möglichkeit hat auf ZEHN verschiede Arten bis Zehn zu zählen. Für lange, zylindrische Gegenstände nimmt man ein anderes Zählsuffix als für Tier, Personen oder Fahrzeuge. (So, so du willst also Japanisch lernen...) Die Kurse sind zumindest sehr abwechslungsreich, da sich auch immer die Lehrer abwechseln und auch Muttersprachler dabei sind. An den letzten Tagen haben wir abends japanische Filme gesehen, zwar mit deutschen Untertiteln, aber die ersten Brocken kann man schon verstehen. Heute Nachmittag kam dann ein echtes Highlight: japanisch kochen.
3. September 2010 - Kochkurs
Mit der japanischen Lehrerin haben wir eine Art Pfannkuchen aus Weißkohl, Okonomiyakipulver, Eiern und noch andern Zutaten gebacken. Dazu gab es Sauce und Katzuoraspeln. Die Raspeln sind dünn geriebener Fisch und richten sich auf, wenn sie auf die warme Sauce fallen. Für heute Abend haben wir uns wieder zum DVD schauen verabredet, auf Japanisch natürlich.

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