Montag, 30. August 2010

Landesspracheninstitut Nordrhein-Westfalen

Los geht‘s mit Bus und Bahn. Heute ist der erste Tag des drei wöchigen Sprachkurses im Landespracheninstitut in der Ruhr-Universität Bochum. Bei der Ankunft bekommen wir sofort die Zimmerschlüssel in die Hand gedrückt mit einer kurzen Einweisung, bevor dann um 14 Uhr der Kurs anfängt. Gleich zu Beginn rieseln die neuen Zeichen auf uns ein: Grammatik, neue Kanji-Zeichen und Lernmaterial. Jeder von uns Teilnehmern bekommt auch einen „original“ japanischen Nachnamen. Ich habe mir „kane da“ ausgesucht, das so viel heißt wie „Geld Reisfeld“.
30. August 2010 - LSI 
Danach folgt die Einteilung in die Gruppen zu je acht Personen und dann geht es schon mit einer spielerischen Einführung los. Gefolgt von den ersten Lektionen mit Dialogen zur Begrüßung und Kontaktaufnahme. Bis schließlich um 18 Uhr noch ein paar organisatorische Hinweise folgen und zum Schluss gibt es natürlich auch Hausaufgaben (Grammatik und Vokabeln) für morgen auf.
Am Abend sitzen wir alle in der Lounge, wo auch Teilnehmer aus den chinesisch-Kursen sitzen und zusammen kochen. Das Sprachinstitut ist sehr modern eingerichtet und an ein paar Ecken und Gebäudeteilen wir noch renoviert. Ich hoffe die nächsten drei Wochen werden weiterhin so lustig und lehrreich wie heute.

Freitag, 27. August 2010

Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf

Nach dem wir um 6 Uhr aufgestanden sind, stehen wir um kurz vor 11 Uhr vor dem Japanischen Generalkonsulat in Düsseldorf. Ich drücke die Klingel und es dröhnt aus der Gegensprechanlage:
„Was wollen Sie?“
„Äh, ja, ich würde gerne ein Visum beantragen!“
„Ja, kommen Sie rein!“
Das war sie, meine erste Begegnung mit der japanischen Kultur. Eine Japanerin drückt mir lächelnd in einem gebrochenen deutsch, ein englisches Visa-Formular in die Hand. In dem kleinen Büro hängen an allen Wänden Poster, Bilder und Formulare. Natürlich ist alles nur auf Japanisch und ich kann wirklich nichts lesen. In der Ecke liegen für ungeduldige Kinder ein paar Lesebücher bereit. Sogar ein „Wo ist Walter?“- Buch ist dort, natürlich auch auf Japanisch! Nach 10 Minuten habe ich das Formular fertig ausgefüllt, ein Passfoto und den Reisepass abgegeben. Mit einem freundlichen Lächeln verkündet sie mir, dass ich mir in einer Woche den Reisepass wieder abholen kann.
26. August 2010 - Generalkonsulat Düsseldorf
Den weiteren Tag haben wir in Düsseldorf verbracht. Wir sind durch die Geschäfte gebummelt und haben uns noch ein paar Sehenswürdigkeiten angeschaut. Da Düsseldorf mehrere Brauereien hat, sind wir noch auf ein Altbier eingekehrt, bevor es dann mit dem Zug zurückging.